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Vorschau: Zechenfest im September, Hoffest im Oktober

Wie schon in den Jahren zuvor, gibt es auch in diesem Herbst wieder zwei große Feste zu feiern:

Am 25.09.2011, dem letzten Sonntag im September, präsentiert sich die GSE wieder auf dem Fest des Weltkulturerbes Zeche Zollverein. Unsere Kollegen vom Haustechnischen Dienst werden dafür unseren Pavillon aufbauen, für Wasser- und Stromanschluss sorgen und natürlich auch Sitzgelegenheiten für die zahlreich zu erwartenden Besucher schaffen. Ab etwa 10.00 Uhr kommen dann Mitarbeiter aus unseren Einrichtungen hinzu, die neben Informati-onsmaterial über die GSE und Produkten aus der Arbeits- und Beschäftigungstherapie selbstverständlich auch Kaffee, Kuchen und sonstige Stärkung anbieten werden.

Einen anderen Höhepunkt wird es am 01.10.2011 in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr geben. Dann lädt die GSE wieder zum beliebten Hoffest im zentralen Bereich Grabenstraße/Esternhovede ein, das vom Seniorenheim und den Einrichtungen der Behinderten- und Wohnungslosenhilfe organisiert wird. Ein interessantes Rahmenprogramm für Jung und Alt ist bereits in Vorbereitung, und auch hier ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Gute Laune wird sich so wie von selbst einstellen!

Es würde uns freuen, wenn wir zu beiden Veranstaltungen viele BewohnerInnen, Angehörige, Freunde und Mitarbeiter begrüßen dürften. Wir versprechen jetzt schon, dass wir uns intensiv darum bemühen werden, dass Petrus dann die Sonne scheinen lässt und für trockenes Wetter sorgen wird.

Sommerfest im Alfried-Krupp-Heim 2011

Am Nachmittag des 2. Juli war es wieder soweit. Das Alfried-Krupp-Heim hatte zum fast schon traditionellen Sommerfest geladen, und zwar „alle Bewohner, deren Angehörige, Freunde und alle Frohnhausener“, wie es in der Einladung ausdrücklich hieß. Entsprechend groß war der Andrang auf dem Außengelände der Einrichtung, wobei auffiel, dass auch eine große Zahl Kinder zugegen sein wollte, um mit Oma oder Opa zu feiern. Jung und Alt auf einem Fest, das musste ja gutgehen!

Zwar passte das, was man zunächst am Himmel sah, nicht unbedingt zur warmen Jahreszeit, denn die Sonne wollte sich nicht so richtig zeigen. Zum Glück änderte sich das jedoch recht bald, als offenbar auch Petrus ein Einsehen hatte und für beständiges Wetter mit angenehmen Temperaturen sorgte.

Bei der Begrüßung der Gäste freute sich Frau Haack, die Leiterin der Einrichtung, über so viel Besuch. Besonders willkommen hieß sie Herrn Udo Karnath, Ratsherr der Stadt Essen und Beiratsvorsitzender des AKH, Herrn Rainer Krause, Ehrenamtler der ersten Stunde (der später auch durch das Programm führte), Frau Schöne vom Frohnhauser Werbering und bis vor kurzem dessen Vorsitzende, das neue Frohnhauser Schützenpaar Martin I. und Martina I. (in vollem Ornat und begleitet von ihren Adjutanten) sowie Herrn Männig vom GSE-Betriebsrat.

Bevor sie einen kurzen Überblick über das gab, was in den nächsten Stunden folgen sollte, dankte Frau Haack ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Sommerfest so uner-müdlich vorbereitet hatten. Ihr besonderer Dank galt dem Team aus der Küche, das schon seit 6.00 Uhr in der Frühe im Einsatz war, um das große Kuchenbüfett zu präsentieren und für den Abend das Salatbüfett zum Grill. Dafür gab es von allen einen Riesenapplaus.

Den hatten sich dann auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter verdient, die von Frau Haack und Herrn Karnath einzeln „auf die Bühne“ gerufen wurden, denn ohne ihr Engagement wäre das Leben und Arbeiten im Heim ungleich schwieriger. Auch für das Gelingen des Sommerfests hatten sie sich wieder mit voller Kraft eingesetzt.

Das mit reichlichen Höhepunkten ausgestattete Programm begann danach mit einer Überraschung, dem eigens für diesen Tag gegründeten „großen Chor aus Frohnhausen“. Mit den Leadsängern Frau Haack, Herr Karnath, Herr Blum (ehrenamtlicher Leiter der Singgruppen im AKH) und Herr Bolz, Bewohner des Heims, stimmten alle Anwesenden ein ins Steigerlied. Zugegeben, um Textsicherheit zu garantieren, waren zuvor die fünf Strophen dieser Bergmannshymne an den Tischen verteilt worden…

Fast pausenlos ging es weiter. Immer wieder brachten Monika und Bernd als Live-Partyband „Moonlight“ auf bewährte Weise Schlager zu Gehör, und große Auftritte hatte auch die Seniorentanzgarde des Vereins TuS 84/10 aus Bergeborbeck, die nicht nur zu „When a man loves a woman“ und anderen Hits tanzte, sondern vor allem veranschaulichte, dass es auch im fortgeschrittenen Alter nicht zu spät sein muss, sich auf diese Weise zu bewegen und dabei Spaß zu haben. Das bewies besonders das älteste Mitglied der Formation mit ihren stolzen 85 Jahren!

Später legten die Damen der Tanzgarde noch mit einer fast 40-minütigen Modenschau nach, die zum einen unterstrich, dass Mode nicht ausschließlich etwas für ungesund ernährte Models ist, und zum anderen erneut für die beeindruckende Kondition der Damen stand.

Glanzlicht des Sommerfests war sicherlich der Auftritt des Show- und Musikzugs Essen-Frohnhausen. 15 Musiker mit Trompeten, Gitarren und Schlagzeug zeigten, begleitet von zwei jungen Tänzerinnen, eine fernsehreife Darbietung lateinamerikanischer Rhythmen und Songs wie „Gimme hope, Joanna“. Ein Genuss für Auge und Ohr, das Publikum war begeistert!

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Das Sommerfest war wieder einmal ein voller Erfolg, dank der unermüdlichen Gastgeber und des vielseitigen Programms, das Frau Haack und ihr Team auf die Beine gestellt hatten! Auf ein Neues im nächsten Jahr!

 

Rumi-Ausstellung im Gerhard-Kersting-Haus

Am 13.08.2010 fand im Saal des Gerhard-Kersting-Hauses eine Ausstellung mit Werken des Essener Künstlers Will Rumi statt, bei der er persönlich anwesend war, um Gästen und Kauf-interessenten Rede und Antwort zu stehen.

Der am 12.06.1952 geborene Will Rumi ist nach Studien an verschiedenen Hochschulen seit 1984 Freiberuflicher Designer, Journalist und Bildender Künstler mit den Schwerpunkten Bühnenbilder, Produktdesign und urbane Raumgestaltung. Auch ist er Verfasser von Publika-tionen wie z.B. zu den Themen Beleuchtung in Büroprojekten der Zukunft, Licht im urbanen Raum, Licht, Farbe und Wahrnehmung sowie Identität von Wohn- und Arbeitsorten.

In jüngster Zeit wurde er bekannt durch eigene Ausstellungen und gemeinschaftliche, so mit der Gruppe flinArt in Düsseldorf 2010, wo seine Bilder und Assemblagen zu sehen waren. Für Resonanz sorgte zudem seine Mitarbeit bei einer Reihe von Projekten auf der Kokerei Zollverein und in der Jahrhunderthalle Bochum, und ein breites Publikum fand er außerdem beim Marler (Kunst)Stern 2009/10, im Rahmen der „Local Heroes“ der Kulturhauptstadt RUHR.2010 in Marl mit Skulpturen zum Thema MenschKohleStahl und während der Ruhr-blicke 2010, eine „Ausstellung der Energiemetropole mit Bildern aus dem Heute“.

In seiner Begrüßung dankte GSE-Geschäftsführer Günter Büsselberg den zahlreich erschiene-nen Gästen für ihr Kommen. Ein wenig bedauerte er den Termin in der Urlaubszeit, weil sich  einige von denen, die bei ähnlichen Veranstaltungen sonst regelmäßig dabei waren, dieses Mal entschuldigen mussten. Sein besonderer Gruß galt Frau Charlotte Kersting, der Witwe des Namensgebers dieser GSE-Einrichtung, Herrn Bürgermeister Jelinek, Herrn Förster als Geschäftsführer des DRK und neuem Aufsichtsrat sowie Vertretern aus der Politik und von der lokalen und der Fachpresse.

Günter Büsselberg betonte, dass es der GSE schon seit 1999 ein Anliegen ist, Künstlern aus der Region eine Plattform zu bieten. So ist Ausstellung mit den Werken von Will Rumi, der zum ersten Mal zu Gast ist, bereits die sechste im Gerhard-Kersting-Haus und insgesamt die 39. in den GSE-Einrichtungen; sie folgt mithin einer langen Tradition.

Nach dieser Begrüßung nahm Will Rumi (erschienen in einem weißen Steigerkittel, um an unsere Vorfahren samt den Wandel von Industrie zu Kultur und Kunst zu erinnern) die Gelegenheit wahr, seine Werke verständlich zu machen. Er führte aus, dass er keine foto-realistischen Arbeiten beabsichtige, sondern den Sinn des Ganzen deutlich machen wolle. Seine Technik orientiere sich an Klassikern wie dem Im- und dem Expressionismus, er nutze am liebsten die vier Komplementärfarben, um hohe Kontraste zu bewirken, und bemühe sich, deren Vermischen nach Möglichkeit zu vermeiden. Will Rumi erklärte, er beziehe seine Ideen häufig aus dem aktuellen Zeitgeschehen und persönlichen Eindrücken, wobei es ihm vor allem wichtig sei, Graues bunt werden zu lassen und beim Betrachter ein Lächeln hervor-zurufen. Schließlich bot er noch an, Fragen der Gäste zu jedem einzelnen seiner im Saal präsentierten Werke umfassend zu beantworten.

Günter Büsselberg verband dies mit der launigen Aufforderung, dabei auch das Buffet zu genießen, denn auch dort seien Künstler am Werk gewesen, nämlich aus Reihen der dafür zuständigen GSE-Mitarbeiter.

Kostenlose und unabhängige Beratung in der KoKoBe der GSE an der Grabenstraße in Stoppenberg

KoKoBe-Berater Hardy Haschert (re.) u. Dirk Kampling (li.)

Eine neue Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - kurz KoKoBe genannt - hat bei der GSE - Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen in Essen - Stoppenberg ihre Arbeit aufgenommen. Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen existieren bereits seit sechs Jahren, initiiert und finanziert durch den Landschaftsverband Rheinland. Die KoKoBe bieten fachlich qualifizierte, kostenlose und unabhängige Beratung und Unterstützung zu Fragen rund ums Thema Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige und Bezugspersonen. Inzwischen besteht ein flächendeckendes Beratungsnetz aus 83 KoKoBe in 27 Städten und Kreisen des Rheinlandes. Nun wird es in der Beratungsstelle an der Grabenstraße 101 kompetente Beratung auch für den Essener Norden geben. «Ziel ist es die Menschen dabei zu unterstützen, im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten, ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben führen zu können. Wir verfügen über ein breites Spektrum an Informationen zu Fragen des selbstständigen Wohnens, der Freizeitgestaltung und zum Aufbau sozialer Kontakte. Die Beratung erfolgt kostenlos und ist trägerunabhängig», berichtet Robert Grebe, GSE-Abteilungsleiter bei der Eröffnung der KoKoBe-Räume an der Grabenstraße.

Selbstständiges Wohnen

So steht vor allem die Förderung des selbstständigen Wohnens und der besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft im Fokus. «Die KoKoBe leisten aber auch Unterstützung bei der Hilfeplanung», so Grebe. Aber auch zu Fragen in Behördenangelegenheiten oder zu Arbeitsmöglichkeiten bzw. anderen tagesstrukturierenden Maßnahmen stehen die Mitarbeiter der GSE KoKoBe, die Diplom-Sozialarbeiter Hardy Haschert und Dirk Kampling mit Rat und Tat zur Seite. Die Beratungsstellen vernetzen die Essener und regionalen Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung, getragen werden die KoKoBe in Essen von Verbünden verschiedener Träger der Behindertenhilfe.     
 
Ein neuer Service wird gerade Aktive freuen: Der Veranstaltungskalender «Gemeinsam» zeigt viele Freizeittermine und integrative Angebote auf einen Blick und erscheint einmal im Quartal.
 
Das KoKoBe-Beratungsbüro der GSE hat eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personannahverkehr (Zollverein-Linie 107 Haltestelle Herbertshof) und ist barrierefrei.

Sprechstunden:
Mo. u. Mi. 10:00 – 12:00 Uhr
Di. u. Do. 16:00 – 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt und weitere Informationen:

KoKoBe Stoppenberg / Katernberg
Grabenstraße 101
45141 Essen
Tel 0201-8546-1414
e-mail: kokobe@gse-essen.de


Kleine Feier für die Auszubildenden der GSE mit Abschluss 2009

Auszubildende Abschluss 2009

bei der denjenigen gratuliert wurde, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung bei der GSE erfolgreich abgeschlossen hatten.

Am 22.03.2010 fand im Saal des Hospitals zum Heiligen Geist in Gegenwart der beiden Geschäftsführer Günter Büsselberg und Heinz Bremenkamp eine kleine Feierstunde statt. In seiner Ansprache betonte Günter Büsselberg, dass sich einmal mehr gezeigt hat, dass die GSE nicht nur für alte Menschen etwas tut, sondern auch für junge. So gibt es seit 2003 ein erweitertes Ausbildungsangebot mit insgesamt 86 Ausbildungsplätzen in den verschiedenen Bereichen. Die GSE weiß nämlich, dass selbst ausgebildete Kräfte die besten sind!

35 Nachwuchskräfte bestanden 2009 ihre Abschlussprüfungen, 22 von ihnen sind weiterhin bei der GSE beschäftigt. Auch die übrigen haben – wenn auch bei anderen Trägern – Arbeit gefunden. Das zeigt, dass jemand, der bei der GSE gelernt hat, nicht nur im eigenen Haus gern gesehen ist, sondern auch anderswo.

 

Heinz Bremenkamp fügte beeindruckende Zahlen hinzu: 2010, in ihrem 126. Betriebsjahr, hat die GSE 1.240 Mitarbeiter (Service inbegriffen). In den Werkstätten gibt es rund 1.600, und die Zahl der Bewohner in den GSE-Einrichtungen beläuft sich aktuell auf etwa 1.200. 

Bevor die Feier nach so vielen Zahlen mit einem gemeinsamen, im Hospital zum Heiligen Geist zubereiteten Mittagessen vom Buffet zu Ende ging, überreichten die beiden Geschäftsführer den ehemaligen Auszubildenden ein kleines Präsent in Anerkennung ihrer Leistungen und mit den besten Wünschen für ihre Zukunft.

Kunst im Gerhard-Kersting-Haus

Zechengelände, Arbeitersiedlungen Schlösser und Burgen – gemalt oder gezeichnet – sind zur Zeit in einer Ausstellung des Gerhard-Kersting-Hauses zu sehen. Bis zum 31. Dezember stellt hier die Malgruppe des Künstlers Hans Stüber seine Bilder aus den Jahren 2001 bis 2008 aus. Im Rahmen eines Sommerateliers fanden sich zehn Kunstinteressierte zusammen, die im Freien reviertypische Orte auf der Leinwand bannten.
Alle Teilnehmer des Sommerateliers empfinden eine starke Verbundenheit mit unserer Region und das Bedürfnis, die Liebe zur Heimat auch künstlerisch auszudrücken. Die jetzt im Gerhard-Kersting-Haus ausgestellten Bilder atmen den Geist und die Frische der Freiluftmalerei, bei der oft den Wetterwidrigkeiten wie Regen und Wind, Hitze und Kälte getrotzt werden musste. Gerade dadurch sind sehr interessante und sehenswerte Bilder und Zeichnungen entstanden. Lassen Sie sich überraschen!

125 GSE – 125 Jahre Soziale Kompetenz für die Region

Die GSE Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH feiert ihr 125-jähriges Bestehen. 125 Jahre GSE, das bedeutet: 125 Jahre Förderung und Forderung von benachteiligten und behinderten Menschen in unserer Gesellschaft und qualifizierte Pflege und Betreuung von Senioren.

Zu einem Festakt am 18. November im Hospital zum Heiligen Geist werden neben Geschäftsführer Günter Büsselberg auch Oberbürgermeister Reinhard Paß sowie der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Gesellschafterversammlung Peter Renzel und der ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrats Günter Herber, im Rahmen einer Feier sprechen.

 

Zum 125-jährigen Bestehen der GSE erscheint ebenfalls im November die 80-seitige Festschrift „125 Jahre GSE – 125 Jahre Soziale Kompetenz für die Region“. Neben einer geschichtlichen Darstellung der GSE gibt das Buch Einblicke in die vielfältigen Angebote der GSE.

 

Die Entwicklung der GSE als modernes Dienstleistungsunternehmen ist noch nicht abgeschlossen. Zahlreiche zukunftsnahe Planungen werden dazu beitragen, die Angebotspalette der GSE den sich wandelnden gesellschaftlichen Ansprüchen weiterhin anzupassen, um allen Hilfesuchenden gerecht zu werden.